1. 1101: Lauber
    Am 5. September 2008 um 18:48 Uhr Immerhin räumt der Spiegel jetzt ein, dass Georgien den Angriff gestartet hat.

    http://www.spiegel.de/politik/…..13,00.html

    “Georgien hatte Anfang August versucht, mit Gewalt die Kontrolle über die abtrünnige georgische Region Südossetien wiederzuerlangen. Russland schlug die Truppen zurück und hat inzwischen eine Pufferzone eingerichtet.”

  2. 1102: Hubert
    Am 5. September 2008 um 18:49 Uhr Im Übrigen wird hier im Blog auch wunderbar zensiert.
    Mein erster hier geposteter Beitrag wurde erst nach dem dritten Anlauf eingestellt. Mein zweiter gänzlich zensiert.

    In Deutschland herrscht Vereinigungsfreiheit, Art. 9 GG. Noch zumindest.
    Hinweise auf mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung völlig im Einklang stehende Vereinigungen werden hier anscheinend, bzw. vermutlich wegen der Kommentarrichtlinien zensiert.
    Das passt in’s Bild.

    Bis zur Gerechtigkeit,
    Hubert.

  3. 1103: otti
    Am 5. September 2008 um 19:02 Uhr Wenn man beim Meinungsmacher das “R” ‘kürzt’ (weswegen auch immer), stößt man auf des Pudels Kern: Meinungsmache!
  4. 1104: Konstantin Koll
    Am 5. September 2008 um 19:18 Uhr Ich glaube, dieses Blog hat schon teilweise etwas bewegt. Natürlich habe ich auch im Spiegel-Online-Forum gepostet und teilweise rege Reaktionen bekommen. Dafür fällt in den letzten Tagen auf, dass der Spiegel sogat tatsächlich den russischen Standpunkt “in die Berichterstattung mit einbezieht” (so kann man es wohl ausdrücken).

    http://www.spiegel.de/politik/…..13,00.html

  5. 1105: Wolfgang J.
    Am 5. September 2008 um 19:34 Uhr Hallo zusammen,
    die Manipulation geht weiter. Gerade berichtete die Tagesschau, unser aller Aussenminister Frank Walter Steinmeier will durch eine “Expertenkommission feststellen lassen wer den Krieg im Kaukasus begonnen hat. Als sei das nicht schon lange klar. Aber so weckt man Zweifel! Eine Kommission braucht’s dann gar nicht mehr.
  6. 1106: william wolfo
    Am 5. September 2008 um 19:35 Uhr ZUM CHAT:

    2 Fragen meinerseits wurden ausgewählt. Fragen, die von einem kritischen Standpunkt aus gestellt wurden, wurden nicht zugelassen.

    Die äußerste Grenze waren in Fragen versteckte Kritiken, also rethorische Fragen. Der Zensurstelle hatte in der Eile dann nicht immer die Gelegenheit, auch diese Fragen auszusortieren.

    Deshalb meine Fragen:

    1.Würden Sie bei dem US Präsi den gleichen Maßstab anwenden?- Die Wahrheit ist klar, seine Antwort war auch vorhersehbar.

    2. Haben Ihre Kollegen alle zugestimmt? Auch hier sollte nur klar werden, was schon klar ist: Öffentliche Medien orientieren sich nicht an den Interessen und Vorstellungen der Öffentlichkeit.

    Ausgesondert wurden insbesondere folgende Fragen:

    - “Gibt es eine Sprachregelung? Was würde passieren, wenn sie das Regierungssystem der USA einmal als Junta, das in Israel einmal als Regime bezeichnen?”

    - “Was würde geschehen, wenn Sie einmal ein Ereignis von sich aus veröffentlichen und darstellen? Z.B. die Tatsache, dass in Afghanistan letzte Woche knapp 100 Kinder von der “westlichen Wertegemeinschaft” ermordet wurden. Dazu wurde ja nichts ausführlich berichtet”.

  7. 1107: Raphael
    Am 5. September 2008 um 19:40 Uhr Jetzt haben die 7 Staaten der jehemaligen Sowjetunion in ihrer Erklärung in Moskau die georgische Aggression gegenüber Südossetien verurteilt. Wieso finde ich diese Nachricht in keiner der deutschen Medien? Ist das verboten?
  8. 1108: Alexander Schmidt
    Am 5. September 2008 um 19:46 Uhr Sehr geehrter Herr Roth,
    dieses Interview war spannend, aufregende…ich habe jedoch soeben im russichen Internet die volle Version gesehen…
    Warum hat ARD ca. 80% von diesem Interview nicht veröffentlicht?? Die Antworten von Putin sind nicht vollständig publiziert worden. Der ganze Sinn dieses Interviews ist somit nicht bei den Zuschauern angekommen.. Ist das Demokratie in Deutschland? Wir bezahlen doch GEZ für das objektive ARD-Fernsehen…Warum wird dem Zuschauer nur immer einseitige Meinung des Westen bezueglich dieses Konfiktes serviert ?? Haben Sie darauf eine Antwort?
  9. 1109: Sven
    Am 5. September 2008 um 20:05 Uhr Hallo liebe Blogger,
    ich verfolge dieses Interview und die schmalen Reaktionen der ARD schon einige Tage. Wir, die Bürger, werden an der Nase herumgeführt und uns werden Meinungen unterschwellig untergeschoben.
    In einer Art Berichterstattung, dass der Bürger, der nicht sich die Zeit zum hinterfragen nimmt, es nicht mitbekommt.
    Das ist nicht gut und wir sollten uns Möglichkeiten überlegen, wie dieses Verhalten in Zukunft zurückgedrängt werden kann. Das ist wichtig!
    ch glaube Herrn Roth, dass er nicht gesteuert wird. Aber er läßt stark seine Meinung in die Berichterstattung einfliessen. Zu stark für einen guten Journalisten. Er ist in seiner Zunft mit Sicherheit nicht alleine.
    Die Medien werden nicht über Verfehlungen berichten, die Ihnen selber auch regelmäßig passieren. Um dieses Thema einer breiten Masse publik zu machen ist ein anderes Organ als die bekannten Massenmedien notwendig.
  10. 1110: AB
    Am 5. September 2008 um 20:10 Uhr Eigentlich nicht erstaunlich aber sehr bezeichnend, daß die Medien nichts über den Vorfall berichten.

    Das ist natürlich nicht interessant genug. Viel wichtiger war dagegen, daß bei der Tagesschau zwei mal eine falsche Deutschlandfahne im Hintergrund zu sehen war. Darüber wurde lang und breit berichtet und sogar Konsequenzen gefordert(!)

  11. 1111: Sergej
    Am 5. September 2008 um 20:26 Uhr 1108: Alexander Schmidt
    Schön, dass Sie dazu kommen. Wir versuchen seit mehreren Tagen, eine Antwort auf diese Antwort zu bekommen. Ohne Erfolg. Herr Roth meint, alles richtig gemacht zu haben und soll sogar von seinen Kollegen gelobt worden zu sein…
  12. 1112: Staunewal
    Am 5. September 2008 um 20:50 Uhr Lasst doch mal gut sein. Es berichtet kaum wer darüber weil es ebend kaum jemanden interessiert. Nur weil hier, wahrscheinlich, immerzu die gleichen, vielleicht 200leute, kommentare abgeben.

    Interviews in Nachrichten werden nun mal geschnitten das war schon immer so.

    Aber lustig den Blog zu lesen, nur wenn er zugemacht wird habt ihr ja gar keine Plattform mehr dann heisst es wieder in alle Winde zerstreuen und Verschwörungstheorien basteln…

    …wer sonst keine Probleme hat.

  13. 1113: Egon Mustermann
    Am 5. September 2008 um 20:54 Uhr Jetzt muß auch ich noch meinen Senf dazugeben:

    Die Geschichte mit dem Putin Interview verfolge ich vom ersten Tag an. Nachdem ich es gesehen hatte war mir sofort klar, da ja Putin bekanntermaßen den meisten seiner Gegenüber intellektuell überlegen ist, dass da was faul ist- das war dann auch nach kürzesteter Zeit klar nachzuvollziehen.
    Es ist auch für mich unerträglich, dass von meinen GEZ Geldern solch verfälschender Journalismus dargeboten wir, die Entschuldigungen sind durchsichtig.
    Die “freie ” Presse verspielt ihre letzte Legitimation wenn sie so weitermacht. Dann gibt es halt nur noch Internet- bis dieses abgeschaltet wird.

  14. 1114: AC
    Am 5. September 2008 um 20:54 Uhr An # 1097: NoName

    Ich bezweifle das Putin die ARD auswählte mit dem Glauben, sie wäre eine zensurfreie Medienanstalt. Schließlich gab er einen Tag davor ein Interview mit CNN… daher kann es dieses Kriterium wohl nicht sein ;-)

  15. 1115: July
    Am 5. September 2008 um 20:59 Uhr Also mittlerweile ist es einfach nur traurig zu sehen, wie verfälscht alles dargestellt wird. Dieses Interview ist aber die Krönung von dem ganzen. Von wegen man hatte schon von Anfang an geplant, das ganze Interview auszustrahlen. Ich denke nicht. Aber das schlimme ist noch nicht mal dass es gekürzt wurde, sondern welche Ausschnitte gezeigt wurden. Es hätte einfach nicht ins Konzept gepasst, zu zeigen wer der wahre Aggressor war, denn dann würde die Spur doch auch zu Amerika führen und sogar auch zu Deutschland. Dafür gibts schließlich genug Beweise.
    Was ich auch noch amüsant finde…hier auf dieser Seite ist irgendwo ein Link mit einer Russland-Karte. Auf der großen Karte ist ja soweit ich weiß alles richtig, aber wenn man das mit dem kleinen Ausschnitt dadrunter auf der Weltkarte vergleicht, stimmt da doch was mit den Proportionen nicht. Wer da mal genauer draufguckt, wird mir zustimmen. Vielleicht sollte man das ein wenig überarbeiten.
  16. 1116: Britta
    Am 5. September 2008 um 21:18 Uhr Innerhalb der EU gibt es auch kritische Stimmen, die sich mit vielen Ausführungen hier im Blog decken.
    Deshalb sollen sie nicht unerwähnt bleiben.
    Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat in der Zeitung La Repubblica den britischen Konfrontationskurs gegen Russland kritisiert.
    Im weiteren schätze er ein, dass die Russen nicht „übertrieben reagiert“ hätten.
    Für die Forderungen der Abchasen und Osseten nach Unabhängigkeit hätte er Verständnis.

    Die NATO und die EU forderte er auf, über das eigene Verhalten im Rahmen dieses Krieges nachzudenken.

  17. 1117: Joss Fritz
    Am 5. September 2008 um 21:25 Uhr Vielleicht wird H. Roth nächstes Jahr zu den Bilderbergern eingeladen.
  18. 1118: ich
    Am 5. September 2008 um 21:35 Uhr Nachtrag!!
    kann man scheinbar doch nicht so rechnen!!
  19. 1119: JRambo
    Am 5. September 2008 um 21:41 Uhr Hallo zusammen.

    Es ist schon interessant manche Beiträge in diesem Blog zu lesen.
    z.B. #1, #702, #971.
    Dass Herr Roth seinen Manipulations-Auftrag versemmelt hat, ist wohl offensichtlich. Nun versuchen seine “Anhänger”, ohne auf das Thema einzugehen, die Sache als professionell und großartig zu verkaufen.
    Anscheinend sind die Mitarbeiter von Herrn Roth nicht dazu fähig, eine alternative Meinung zu formulieren, die nicht sofort als Fake erkannt wird.
    Vielleicht versuchen sie nochmal.

    Und noch eine Sache. Es ist erstaunlich wie viel Abneigung und Voreingenommenheit solche Journalisten wie Roth, Reitschuster usw. dem Land entgegenbringen, in dem sie leben und arbeiten.
    Das könnte auch darauf deuten, dass sie einen bestimmten Auftrag erfüllen, dass allerdings nichts mit unabhängiger Berichterstattung und besserer Völkerverständigung zu tun hat.

  20. 1120: Sepp
    Am 5. September 2008 um 23:26 Uhr A propos Bilderberger.

    Es gab im Vorfeld des Chats (als wir Fragen bewerten konnten) eine Frage dazu:
    “Warum berichtet die Tagesschau nie über die Bilderberger?”
    - Und plötzlich war die Frage weg. Als hätte es sie nie gegeben.

    Obwohl ja die im Vorfeld gerstellten Fragen ohnehin überflüssig waren. Obwohl. Vielleicht sollten sie schonmal die Möglichkeit geben, sich auf kritische Fragen vorzubereiten.

    Auf jeden Fall freue ich mich, dass am Beispiel dieses Interviews eins klar wird: Die Zeiten, als man uns jeden Humbug verkaufen konnte, sind vorbei.
    Wir können uns vernetzen und selbstständig weiterbilden.
    Das Internet birgt die Möglichkeit eines völlig neuen Bewußtseins.

  21. 1121: Frei
    Am 5. September 2008 um 23:27 Uhr Guten Abend,

    in der Samstagsausgabe der Westfälische Rundschau soll darüber ein Artikel erscheinen.

    Hier der Link aus der Pressemappe:

    xxx.presseportal.de/pm/58905/1259865/westfaelische_rundschau

    Nicht nachlassen Freunde…….

    is-salaamu aleikum & schöne Träume

  22. 1122: Benjamin Peter
    Am 5. September 2008 um 23:51 Uhr Sehr geehrte poster, sehr geehrte Redaktion,

    Zunächst einmal verstehe ich vollständig das Sie dieses Interview auf ein sende-erträgliches Maß gekürzt haben.
    Ich habe mir dieses Interview in voller länge und deutscher Übersetzung durchgelesen. Ach die gekürzte Fassung habe ich mir angesehen und muss zustimmen das es sich hier mit nichten um eine Zensur des russischen Ministerpräsidenten handelt. Es wurden Textpassagen herausgelassen die ,im Grunde, nur Wiederholungen waren, und Teilweise sollten sich die russischen oder der russischen Regierung zugetanen Personen bedanken, denn die Aussagen von Herrn Putin, das die EU im Grunde das Schoßhündchen der USA sei wurden herausgelassen.

    Ich hätte mir gewünscht in dieser form eher eine Diskussion über das vollständige Interview zu führen, als über das entfallen polemischer Phrasen. Mit Anderen Worten es ist wünschenswert das sich die ARD-Redaktion demnächst entschließt Ihre vollständigen Interviews, auf Ihrer Website, zur Verfügung zu stellen. For allem um Ihrem Auftrag einer vollständigen Information der deutschen Bevölkerung gerecht zu werden.

    Mit besten Wünschen

    Benjamin Peter

  23. 1123: qwesti
    Am 6. September 2008 um 00:07 Uhr Achtung: Der Kommentar muss erst noch freigegeben werden.
    Am 5. September 2008 um 22:36 Uhr

    hallo ARD,

    haben Sie schon gemerkt, dass Sie mittlerweile gefordert sind?
    Wo bleibt das komplette Interview zu normalen Sendezeiten?
    Wo bleibt ein Bericht, was alles verschwiegen wurde?
    Wo bleibt die Entschuldigung beim Zuschauer, einen verfälschten Eindruck vermittelt zu haben?
    Wo bleibt die Entschuldigung für Roths extrem respektlosen Umgang mit dem Ministerpräsidenten? (Seine Äußerungen in die Richtung wie: meinen Sie das wirklich; sind sie richtig informiert; die Menschen in ihrer Umgebung haben Angst, was falsch zu machen…. Hat es solche Fragen je in einem Interview mit einem respektierten Staatsoberhaupt gegeben??)
    Wer ist verantwortlich innerhalb der ARD, dass bis jetzt keine Reaktion auf die Empörung der Zuschauer erfolgt ist, die ihnen gerecht wird?? Bitte Namen, und kein Verschanzen hinter Gremien.

    ARD, Sie sind gefordert. K…ärschiges Aussitzen gilt nicht mehr.

  24. 1124: sola bona
    Am 6. September 2008 um 00:13 Uhr Artikel in DER WESTEN

    derwesten.de/nachrichten/wr/westfalen/2008/9/5/news-74518316/detail.html

  25. 1125: Frei
    Am 6. September 2008 um 00:17 Uhr Nun gibts den Link von mir auch zum vollständigen Artikel in der WR.
    Soll ja keiner solange warten müssen wie bei der ARD.

    xxx.derwesten.de/nachrichten/wr/westfalen/2008/9/5/news-74518316/detail.html

    Meines Erachtens ein objektiver Artikel ohne Wertung, so sollte es sein. Ein winziger Anfang ist gemacht…nicht locker lassen. Die ARD wird das ganze Interview sicher nochmal zur Prime senden müssen.

  26. 1126: Alexander A.
    Am 6. September 2008 um 01:09 Uhr Sehr geehrter Herr Roth,

    ich möchte gerne meine Meinung zu Ihrem Interview äußern.
    Punkt 1. Der Übersetzer hat einen solchen Eindruck gemacht, als ob er nur dem Stalin oder Gorbachow nachemitieren sollte oder konnte.
    Punkt 2. Ich fand in den Antworten Putin’s keine unlogischen und
    und zynischen Ansätzen(im Bezug auf Kommentar von M.Beisswenger)
    Punkt 3. Ich selber habe eine deutsche Mutter und einen russischen Vater und finde es überhaupt nicht gut im Sinne der Deiskalation des Konfliktes( in meinen Augen der Konflikt zwischen USA und Russland) mit der Verkürzung des Interviews im Fenrsehen, weil dadurch wird in keine Weise zur Objektivität von Ihrer Seite beigetragen.
    P.S: Und die Begründung, dass Interview zu kürzen normal sei, finde ich schlicht und ergreifen unangemessen. Die Welt steckt in eine nicht nicht rosiger Situation um die Irrtümer zu verbreiten. Es sei den man ist parteisch…traurig, lieber ARD!

  27. 1127: JB
    Am 6. September 2008 um 01:26 Uhr tja, auch ohne Zensur war dieses Interview seitens Herrn Roth sehr einseitig geführt. Man konnte sofort sehen, dass er eine Meinung hat und diese, egal was Herr Putin im erzählt, nicht ändern wird. Schon wie die Fragen gestellt wurden, oder die Wiederholung: “Sie haben meine Frage nicht beantwortet.” Manchmal dachte ich sogar, Herr Roth wird gleich gähnen, so langweilig ist es ihm. Na gut, er ist auch ein Mensch und kann eigene Meinung haben, bzw. im Auftrag arbeiten. Aber objektiv ist er DEFINITIV nicht.

    Dazu kommt noch die zensierte Version. Die ist so geschickt geschnitten, dass Herr Putin wirklich wie ein Volltrottel da sitzt und irgendwas verwirrendes labert. Meiner Meinung nach sollen Sie lieber gar kein Interview ausstrahlen als so was.

    Auf jeden Fall hat Herr Roth seine Aufgabe aus Russland wieder einen Feind zu machen erfüllt und sein Gehalt verdient. Das ist z.Z. total “in” und das machen ja alle. Ich möchte aber wissen, warum ich so ein Mist aus der Zeiten des Kalten Krieges bezahlen muss? Wenn ich die Wahl hätte, hätte ich lieber eine zusätzliche Sendung mit der Maus, da macht man mindestens aus anderen Völkern keine Monster.

  28. 1128: Heinz
    Am 6. September 2008 um 01:43 Uhr Ich freue mich sehr, dass wir einige Reaktionen ausgelöst haben. Dieses sollte uns aber keine Ruhe geben, denn das Thema ist schneller vom Tisch als man gucken kann.
  29. 1129: M.S.
    Am 6. September 2008 um 02:21 Uhr Guten Morgen,

    ich bin sehr enttäuscht von der Arbeit der ARD. Bisher war ich immer von der seriösen und neutralen Berichterstattung der ARD überzeugt. Bei diesem heiklen Thema Georgienkonflikt kann ich aber diese Vorgehensweise der ARD-Redaktion nicht nachvollziehen. Immerhin handelt es sich bei der ARD um einen Sender, der für die Meinungsbildung von wahrscheinlich Millionen von Menschen in Deutschland sehr wichtig ist.

    Diese Meinungsbildung ist schließlich auch die Basis zur allgemeinen Akzeptanz verschiedenster Folgemaßnahmen in der Bevölkerung, wie etwa einer möglichen “Verurteilung” Russlands, wie sie auf dem EU-Sondergipfel in Brüssel diskutiert wurde. Dieser Konflikt führte auch zu einer plötzlich rascheren Akzeptanz der Stationierung der Raketenabwehrsysteme, die in Polen und Tschechien installiert werden sollen oder einer möglichen Aufnahme von Georgien oder der Ukraine in die NATO. Es handelt sich also um eine sehr wichtige grundlegende Angelegenheit, die uns alle etwas angeht und auch betrifft, und nicht nur dubiose Verschwörungstheorien bedient.

    Wenn in diesem “Interviewverschnitt” die Frage nach dem Verursacher des Konflikts, was ja nach OSZE-Angaben Georgien anzulasten ist, ausgeblendet wird, und stattdessen Russland als alleiniger Verursacher des Konflikts dargestellt wird, sollte dieser Sachverhalt dringend aufgeklärt bzw. nachgeholt werden. Ich halte das für sehr wichtig. Als Folge könnte man dann nämlich fragen, wo ist die Verurteilung dieser menschenverachtenden Maßnahmen Georgiens zu sehen oder zu hören. Damit würde nämlich das allgemeine Bild von Georgien als Opfer bröckeln und gänzlich andere politische Vorgehensweisen erfordern. Damit wären auch oben genannte Folgen sicher nicht mehr so akzeptiert, wie bisher in den verschiedensten Sendungen dargestellt wird. Dazu brauche ich als aufgeklärter Bürger aber neutrale Informationen.

    Leider hat die ARD (auch nach Angaben vieler meiner Freunde und Bekannten) in Sachen Glaubwürdigkeit und Neutralität sein Ansehen schwer einbüßen müssen. Ich persönlich werde mich zukünftig leider nicht mehr auf die Neutralität der ARD verlassen können und werde mich nach anderen Informationsquellen umschauen.

    Grüße, M.S. (ein Freund von Pressefreiheit und Demokratie)

  30. 1130: zur Erinnerung
    Am 6. September 2008 um 02:38 Uhr “Das Milgram-Experiment ist ein erstmals 1962 in New Haven durchgeführtes psychologisches Experiment, das von dem Psychologen Stanley Milgram entwickelt wurde, um die Bereitschaft durchschnittlicher Personen zu testen, autoritären Anweisungen auch dann Folge zu leisten, wenn sie in direktem Widerspruch zu ihrem Gewissen stehen.” (Wikipedia)

    Man sollte sich nochmal die Ergebnisse des Experiments vor Augen führen.

    Ich hoffe der Bezug erschließt sich von selbst.

  31. 1131: Aufklärer
    Am 6. September 2008 um 02:47 Uhr Wer sich noch gefragt hat, warum Putin das ganze Interview nicht auf deutsch machte, hier die Antwort:

    zu anfang des Interviews hat Putin gesagt: “Ich rede lieber Russisch, so ist es einfacher für mich, mich auszudrücken.”

    Aber das ist wohl logisch oder?

  32. 1132: freigeist
    Am 6. September 2008 um 04:31 Uhr Sehr geehrter Herr Roth,
    sehr geehrte Redaktion,
    sehr geehrter Intendant,

    wie Sie anhand der Reaktionen in diesem Forum unschwer erkennen können, sind die hier diskutierten Fragen für viele Menschen von grossem Interesse. Auch wenn dieses Forum nicht repräsentativ sein mag, so ist es doch mit Sicherheit ein starker Indikator.

    Ihr Auftrag als öffentlich rechtliche Sendeanstalt ist es, über Themen von grossem öffentlichen Interesse zu informieren. Nach eigenen Aussagen können Sie diesem Auftrag unabhängig nachkommen.
    Was spricht also dagegen einen Beitrag zu diesem Thema zu senden?
    Schliesslich haben die ARD und Herr Roth sich nach eigenen Aussagen ja nichts vorzuwerfen, und man kann problemlos auf die gemachten Kürzungen und deren Gründe im Detail eingehen. Groß angekündigt:

    Eine kritische Auseinandersetzung mit sich selbst!

    Das hätte doch bestimmt nette Einschaltquoten und ein tolles Medienecho, oder?
    Da könnte man natürlich nicht nur diesen Vorfall näher erläutern, sondern auch ganz allgemein das Verhalten der Medien zu Vorgängen wie zB…

    der Rolle der USA in diesem Konflikt, den Lügen die zum Irakkrieg geführt haben, der Dämonisierung des Iran, Kriegslügen im allgemeinen, Verstrickungen von Politik, Lobbyismus, Geheimdiensten, Terrorgruppen, Medien, “Thinktanks”, Drogen & Waffenhandel, etc, etc, etc

    …dem geneigten Zuschauer noch einmal ganz genau erklären, damit DER endlich mal lernt was journalistische Arbeit wirklich bedeutet!

    Sollten die obigen Stichpunkte (beliebig erweiterbar) bei Ihnen kein Klingeln auslösen(?) bin ich gerne bereit Ihnen bei der Recherche unter die Arme zu greifen – ich verspreche Ihnen *skandalöses* Material!

    Kommen SIE! Da findet sich doch ein Sendeplätzchen, irgendwo, zwischen den journalistisch zweifellos wichtigen Beiträgen, wie:

    17:30 Brisant (Boulevard-Magazin) Boulevardmagazin 9-037
    18:00 Verbotene Liebe Daily Soap 41-940
    18:25 Marienhof Daily Soap 9-842-921
    18:50 Das Quiz mit Jörg Pilawa Quiz 23-124
    19:20 Das Quiz mit Jörg Pilawa Quiz 359-698
    19:45 Wissen vor 8 Informationen 5-041-501
    19:50 Das Wetter Wetter 7-675-766
    19:52 Tor der Woche / Monat Sportsendung 207-675-766
    19:55 Börse im Ersten

    Na? Wie wärs?

    Mit freundlichen Grüßen

    freigeist *keeping the forum alive ;) *

  33. 1133: Antalya
    Am 6. September 2008 um 04:32 Uhr Liebe Herrschaften,
    Als ich die verkürzte Version dieses Interviews sah, war ich überrascht, wie unprofessionell ein Interview zu einem sehr wichtigen Thema vorgebracht werden kann. Schon nach einigen Minuten war kein Hauch von objektivem Journalismus mehr zu sehen. Eher ein Journalismus im Ausnahmezustand oder Journalismus in DDR-Zeiten.

    Aber als ich mir heute die 30-minütige Version ansah und danach noch einmal die “verdrehende” Kurzfassung, wurde mir klar, in welche Tiefe Situation ein doch bekannter Journalist und seriöser Sender fallen kann.

    Es ist ein Journalismus für die Lehrbücher. Ein Journalismus für Studenten der Medienwissenschaften.

    Zusammen macht es ca. 40 (30+10) Minuten Fernsehmaterial; aber diese 40 Minuten haben meines Erachtens ausgereicht, um die Glaubwürdigkeit und Professionalität eines Journalisten und des Senders einen erheblich großen Schaden anzurichten.

    Aber auch alles, was sich danach abspielt ist tragisch-komisch?!

    Wenn noch hinzugerechnet werden sollte, wie viel Menschen sich Zeit genommen haben, um ihre Meinung hierzu abzugeben, ist es eine mikro wirtschaftliche Katastrophe.

    Sie haben leider vielen nichts gutes getan.

  34. 1134: awalt
    Am 6. September 2008 um 04:35 Uhr Guten Morgen

    Die Fakten
    Tagesthemen 29.08.08 23.15 Uhr mit Tom Buhrow
    http://www.tagesschau.de/multi…..69766.html
    Tom Buhrow sagt nach Ende des Einspielers „Interview Thomas Roth mit Ministerpräsident Putin“ folgendes:

    „Das ganze exklusive Interview mit Wladimir Putin sehen sie gleich im Anschluss an diese Tagesthemen“

    Im Tagesschau-Chat Stand: 04.09.2008 14:56 Uhr (http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll430.html)schreibt Thomas Roth auf die Frage von Freddie Mac (Wie erklären Sie sich die große Empörung über die Kürzungen?) folgendes:

    „Offen gestanden, tue ich mich damit sehr schwer. Vielleicht ist es nicht jedem Zuschauer bekannt, dass dies eine übliche journalistische Praxis ist, die z. B. auch in Berlin journalistischer Alltag ist. Dort werden auch lange politische Debatten (aber durchaus auch Interviews) sehr selten im Hauptprogramm in voller Länge ausgestrahlt. Was mich an der Reaktion durchaus stört ist, dass von nicht Wenigen wie selbstverständlich davon ausgegangen wird, ich hätte dabei ein manipulatives Interesse gehabt. Dem war natürlich nicht so.”

    Fazit:
    Vor der Sendung des Interviews wurde in den Tagesthemen die Ausstrahlung des ganzen exklusiven Interviews bekannt gegeben. Die Zuschauer, auch denen, denen die journalistische Praxis (Thomas Roth)bekannt ist, mussten also davon ausgehen, dass das Interview in voller Länge und in voller exklusiver Länge gesendet wird. Der explizite Hinweis durch Herrn Buhrow musste bei den Zuschauern den sicheren Eindruck erwecken, dass es sich um keine Kurzfassung handelt. Die Zuschauer wurden somit getäuscht und eine, von Herrn Roth abgestrittene, Manipulation ist somit zunächst zweifelsfrei gegeben. Die Täuschung und Manipulation sind umso gravierender, da Kurzfassung und Originalfassung beim Betrachter im Ergebnis zu völlig unterschiedliche Bewertungen führten. Die Chat-Teilnehmer in ARD und anderen Foren haben bereits (teils mit großer Empörung) auf diesen Sachverhalt berechtigterweise hingewiesen.

    Ich halte ich es für angebracht, dass die ARD in Kürze, in der Sendung Tagesthemen, Stellung nimmt und sich für den eklatanten journalistischen Fehlgriff bei den Zuschauern entschuldigt. Danach sollte die ARD ihren Zuschauern die Möglichkeit geben, die volle Länge des Gespräches mit Ministerpräsident Putin zu sehen. Im Übrigen könnte die ARD so auch rechtliche Schritte vermeiden.

    Liebe Grüße Awalt

  35. 1135: stefan.thaens
    Am 6. September 2008 um 04:53 Uhr Moin “anwalt” [1134], wir sollten Ihren Schlusssatz aufgreifen und dessen angedeuteten Möglichkeiten diskutiern und ggf. angehen! Ich freue mich auf die Diskussion, das Umsetzen der Ergebnisse derselben und noch mehr auf das Ergebnis dieser Umsetzung. Aus meiner Sicht dabei wichtig: Presse!!! ;-)

    MfG Stefan Thaens mailto:info@fidom.de

  36. 1136: ichnichdu
    Am 6. September 2008 um 05:00 Uhr @1130 and other

    bei google video mal nach ‘Atrocity milgram’ suchen..

    zitat wikipedia:
    “Der preisgekrönte Kurzfilm Atrocity (2005) spielt das Experiment nach.”

  37. 1137: Helmut Ruch
    Am 6. September 2008 um 08:47 Uhr Die zentrale Aussage Putins, die auf keinen Fall über den Sender gehen durfte, war seine Vermutung, dass die USA diesen Konflikt aus Gründen der Wahltaktik vom Zaun gebrochen hätten. Die Republikaner brauchen ein Wahlkampfthema! Sowas hat man in den amerikanischen Kolonien nicht zu denken, geschweige denn auszusprechen.
    Dabei gibt es ein historisches Vorbild, wie genau diese Republikaner mit Krieg Wahlkampf betreiben: 1968 brachte der hierzulande immer noch geschätzte Henry Kissinger die südvietnamesische Delegation bei den Pariser Friedensverhandlungen dazu (an der offiziellen amerikanische Delegation vorbei, der Präsident hieß noch Johnson), die Verhandlungen zu verlassen. Er hatte ihnen in Aussicht gestellt, dass sie nach einem republikanischen Wahlsieg bessere Bedingungen bekommen würden. Nixon gewann die Wahl, der Krieg ging Jahre weiter und forderte mehr Todesopfer als zuvor.
    Das weiß natürlich auch Herr Roth, nur die Masse der ARD-Zuschauer soll nicht ins Nachdenken kommen.

    Helmut Ruch

  38. 1138: Norbert Högel
    Am 6. September 2008 um 10:29 Uhr Sehr geehrter Herr Roth, sehr geehrte Redaktion, sehr geehrter Intendant,
    vielleicht ebenfalls interessierte Leserschaft,
    zwar hatte ich schon einmal hier einen Beitrag zum Putin-Interview bringen können, aber heute morgen fand ich in Wikipedia einen vertiefenden Beitrag der ehrenwerten und verbreiteten „The New York Times”, wo zur Grundproblematik Stellung bezogen wird, der durchaus lesens- und nachdenkenswert ist. Es ist der Chefredakteur John Swinton selber, der sich klar und eindeutig festlegend äußert, hier zum Anklicken:
    yyyde.wikipedia.org/wiki/Diskussion:The_New_York_Times
    wobei ich, in inzwischen eingeübter Praxis, bitte, diese yyy durch das Internet-Präfix
    http:// zu ersetzen.
    Weiterhin frohes Schaffen, lieber Herr Roth, wir Medien-Freunde wissen Ihr Wirken entsprechend zu würdigen.
  39. 1139: b.sorgt
    Am 6. September 2008 um 10:46 Uhr Hierwird immer von den auslassungen gespochen.

    was uns unter anderem vorenthalten wurde war dieser schöne witzige aphorismus von Putin :

    Sie wollten die Resolution zuerst umdeuten, anders interpretieren, aber es ging nicht. Alles vergessen.
    Warum?
    Das Weiße Haus ordnete an, und alle führen aus!

    Wenn die europäischen Länder auch weiterhin eine solche Politik machen, dann werden wir über europäische Angelegenheiten in Zukunft mit Washington reden müssen.

    Lol

  40. 1140: nhehdh
    Am 6. September 2008 um 11:43 Uhr @1131, an Aufklärer.
    falsch übersetzt , was auch den ganze Sinn verdreht.
    Putin sagt:” Ich spreche lieber Russisch, weil es hier um eine sehr WICHTIGE Frage geht.”
    An die ARD Redaktion:
    Warum sehen wir keine Bilder aus Ostossetien? Sie könnten doch mindesten für die kurzen Berichte der EU-Beobachter oder OSZE ein paar Minuten Zeit in den Tagestemen finden, oder? Es ist immerhin wichtiger als die USA-Wahlen, dass das Volk auch das Ausmaß des Geschehenes sehen kann, das auch , wie bewiesen, teilweise mit deutschen Waffen eingerichtet wurde. Es wurden keine Millitärziele vernichtet – es wurden MENSCHEN vernichtet. Und man spricht in den Medien nicht über den Genozied, es wird uns erklärt, dass wir uns (Deutschland), um die Menschenrechte durchzusetzen, Gergiorgien mit unseren Steuergelder HELFEN sich weiter (militärisch?) zu entwickeln. WICHTIG für Putin war, dass Europa ihn (Russland) HÖRT und hilft die USA zu stoppen, mindestens in Europa.
    Hier einfach auf das Video
    drücken XXX vesti.ru/videos?vid=148407&cid=9&doc_type=news&doc_id=206943

    Liebe ARD, wie können Sie Ihr Verhalten mit Ihrem Gewissen vereinbaren? Es geht um LEBEN und Sie nehmen “Wurst”?

  41. 1141: Hubert
    Am 6. September 2008 um 11:47 Uhr @1138: New York Times^^

    Ich lese die NYT nun schon seit einiger Zeit und kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das was die da machen, auch nichts mit ehrlichem Journalismus zu tun hat.

    Die Berichterstattung der NYT zum Irak-Krieg sei als greifbarstes Beispiel hier genannt.

    Im Vergleich zu dem Amerikanischen TV-Sender FOX ist hat Herr Roth allerdings fast ein Talent zur subtileren Meinungsmanipulation.
    Richten Sie das Herrn Roth bei Gelegenheit doch bitte einmal aus, Herr Högel.

  42. 1142: Markus Conrad
    Am 6. September 2008 um 12:12 Uhr Meiner Meinung nach ist CNN sowieso nen reiner Propaganda Sender.. kannst mit der deutschen Wochenschau damals vergleichen..
  43. 1143: Thomas
    Am 6. September 2008 um 12:52 Uhr Die meisten Journalisten sind auch von der Propaganda beeinflusst.

    Solche Interviews werden in der Regel nicht gezeigt.
    gedankenfrei.wordpress.com/2008/07/26/jochen-scholz/

    Die Wahrheit kommt unaufhaltsam ans Licht.

  44. 1144: Norbert Högel
    Am 6. September 2008 um 13:06 Uhr @ 1140 Lieber Leser Hubert,
    Sie haben nachweisbar meinen inhaltsschwangeren Link noch nicht gelesen, denn dann hätten Sie diesen Kommentar so keinesfalls abgegeben und auch gewußt, warum ich zum Herrn Roth nicht vorgelassen werden kann, um ihm die Erleuchtungen des bayrischen Engels Aloisius, der im Hofbräuhaus noch immer vor seiner Maß Bier sitzt, vermitteln zu können.
  45. 1145: Gvozdik
    Am 6. September 2008 um 13:09 Uhr Geehrte Damen und Herren hier im Blog,

    ich verstehe Ihre Aufregung überhaupt nicht.

    Wie Sie alle wissen, hällt sich die deutsche Regierung nicht an an alle internationalen Beschlüsse (zB. UN-Resolution 1244).

    Daher ist es unfair von Ihnen, zu fordern, Thomas Roth müsse sich an die deutsche Verfassung (Art.5,Abs.1) halten.

    Denn Regierungen haben schließlich eine Vorbildfunktion und Regierungen machen bekanntlicherweise keine Fehler.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Gvozdik

  46. 1146: Lesenswert
    Am 6. September 2008 um 13:11 Uhr Herr Roth,
    wenn Sie ernst meinen, dass sie guten Gewissens geschnitten haben, dann mache ich Ihnen keinen Vorwurf. Ich kann Ihnen exklusiv verkünden: Sie sind auch ein Manipulationsopfer!

    Menschen mit Verstand verlieren Ihren Job sofort als Journalist.
    Wenn Sie sich über die 10 Minuten so gefreut haben, dann müssten Sie sich ja, als sie am Tage zuvor und danach stundenlang im TV waren, vor Freude weinen.

  47. 1147: I. Fendrich
    Am 6. September 2008 um 13:20 Uhr Sehr geehrter Herr Roth,
    Wenn ein Geschichtslehrer seinen Schülern historische Quellen zur Erarbeitung vorlegt, ist er verpflichtet Kürzungen deutlich zu machen. Denn sonst könnte er Texte manipulieren und würde seinen Schülern vorenthalten, dass evtl. wichtige Informationen nicht in der Quelle enthalten sind. Sie unterrichten und informieren die Öffentlichkeit. Sie auf ihre Pflicht aufmerksam zu machen, Kürzungen eines Interviews für den Zuschauer kenntlich zu machen, ist nicht nur ein netter Hinweis, dem sie gerne folgen können. Es war von Anfang an ihre Pflicht als professioneller Journalist und ein klares Versäumnis. Ich kann Ihnen also entweder ihre Professionalität als Journalist absprechen, aber ich weiß, dass Sie sehr kompetent sind. Oder ich muss annehmen, dass sie mich als mündigen Bürger absichtlich im Unklaren ließen, dass Informationen gekürzt wurde. Und das ist Zensur in meinen Augen!
  48. 1148: w.p.
    Am 6. September 2008 um 13:28 Uhr Wer bezahlt eigentlich die Bediensteten des öffentlich, rechtlichen Rundfunks? Wem ist der öffentlich, rechtliche Rundfunk verpflichtet? Dem Gebührenzahler. Also ist das was Sie sich da geleistet haben, eine Verscheißerung der Menschen, von denen Ihre Gehälter finanziert werden. Ob gewollt oder ungewollt, Sie dürften damit nicht unwesentlich von Ihrer Glaubwürdigkeit verloren haben.
    Dies wurde durch den Chat von Herrn Roth eher noch bestätigt, als ins rechte Licht gerückt.
    Führt man sich allerdings einmal vor Augen, wie die verschiedenen Gremien der Rundfunkanstalten mittlerweile von Politiker durchsetzt sind, kann man die Berichterstattung wieder verstehen.
    Es lebe die Meinungsfreiheit der unabhängigen Journalisten. Ich frage mich nur, wo sind sie geblieben.
  49. 1149: Zack
    Am 6. September 2008 um 13:42 Uhr Oha – Bin ich froh, dass ich für den Chat keine Zeit hatte.
    Ich erspare ihnen meinen Kommentar dazu@Herr Roth

    Betrifft: 1129: M.S. – Am 6. September 2008 um 02:21 Uhr
    Wie es M.S. in seinem Beitrag ausführt, genauso verhält es sich.

    Und wie wir alle sicherlich wissen:
    dass Böcke den Garten in Ordnung halten, kommt wenn überhaupt, nur in den seltesten Fällen vor.

    Das Ganze hier ist doch viel zu bedeutend und viel zu wichtig, um es weiterhin Herrn Roth und den Verantwortlichen von ARD zu überlassen.

    Dieses Thema, um nicht zu sagen dieser Riesenskandal, verdient eine aktuelle Stunde im Deutschen Bundestag.

    @M.S.,
    ich würde sie gerne bitten, dass sie sich mit ihrem Text bei den Parteien ihrer Wahl darum bemühen. Und möchte sie darüberhinaus fragen, ob es für sie in Ordnung geht, wenn andere Menschen – wie z.B. ich – ihren Text als Zitat dazu verwenden dürfen?

    Mfg

  50. 1150: Dmitri
    Am 6. September 2008 um 13:42 Uhr @1131 von Aufklärer

    Putin hat nicht genau das gesagt, sondern: “Ich spreche lieber auf Russisch, denn das ist eine ernste (seriöse) Angelegenheit”.

    Sprich es ist wichtig, dass ein Ministerpräsident seine eigene Landessprache spricht und nicht wie Saakaschwili auf Englisch, sodass er für seine Landsleute ins Georgische übersetzt werden muss.

  51. 1151: Awalt
    Am 6. September 2008 um 14:59 Uhr Lieber stefan.thaens, liebe Blog Teilnehmer,

    Die Entrüstung über das Vorgehen und Verhalten von Thomas Roth ist nach wie vor verständlich, zumal Thomas Roth sich gerne dem Thema Pressefreiheit in Russland widmet. Interessant in diesem Zusammenhang erscheint ein Gespräch im Deutschlandfunk vom 3.05.2008. (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/779591/) Das Gespräch dürfte manchen sehr nachdenklich stimmen. Aber lesen Sie selbst.

    Allerdings scheint es mir im Moment notwendig (noch notwendiger als eine „politische Auseinandersetzung“ über den Inhalt des Interviews), die ARD zu einer Stellungnahme zu bewegen. Ich habe in meinem Beitrag 1134 das journalistische „Fehlverhalten“ dezidiert dargestellt und den Vorwurf der Täuschung und Manipulation begründet. Ich halte es für erfolgversprechend, wenn sich viele Blog-Teilnehmer und Zuschauer dieser Sichtweise mittragen würden und hier und in anderen Presseorganen, die ARD anmahnen und den Sachverhalt entsprechend darstellen.

    Die ARD, die sich gerne als „Flaggschiff des guten Journalismus“ bezeichnet, muss sich – zumal als Gebühren finanzierte Anstalt – bei ihren Zuschauern und Gebührenzahlern entschuldigen. Sie muss auch das ganze Interview (wie in den Tagesthemen angekündigt) nach den Tagesthemen senden. Tut sie es nicht, ist ihr Ruf unwiderruflich und auf das Bitterste ramponiert. Berichte in der ARD über journalistische Missstände in anderen Ländern oder bei anderen Publikationen dürften dann nur noch wie Hohn klingen. Das Beste für die deutsche Presselandschaft wäre, wenn die ARD ihren „Fehlgriff“ ,ohne rechtliche Sanktionen, auf journalistischem Weg bereinigt (Nur gute Journalisten gestehen Fehler ein und sind zu einer Entschuldigung bereit). Das Schlechteste wäre, wenn sie dieses nicht tut.
    Es geht auch um das für und wider eines russischen Vorgehens und die Politik eines russischen Ministerpräsidenten, aber in erster Linie geht es um unsere Presse- und Meinungsfreiheit und ihren (Vorbild-)Charakter.

    Viele Grüße

  52. 1152: Peter Schmidt
    Am 6. September 2008 um 15:16 Uhr Sehr geehrter Herr Roth,

    leider finde ich vieler ihrer Argumente und Aussagen nicht sehr glaubwürdig.

    > Die russischen Sender haben das in sehr unterschiedlichen
    > Längen getan (von 5 bis zu rund 40 Minuten).

    Der Unterschied, geehrter Herr Roth, ist die Tatsache, dass die russischen Sender entweder erwähnt haben oder es deutlich wurde, dass es sich um eine Zusammenfassung handelte. die ARD hingegen, kündigte eine vollständige Version an, die sie nicht zeigte. Auch wurde das Video so bearbeitet, dass der Eindruck enstand, es handele sich um eine ungekürzte Version.

    >> [...] rund 40 Minuten

    Ich dachte die vollständige Version dauert nur 29 Min…
    Ich rieche Fisch.

    >> Vielleicht ist es nicht jedem Zuschauer bekannt, dass dies
    >> [die Kürzungen] eine übliche journalistische Praxis ist. Mit
    >> Zensur hat das nicht das geringste zu tun.

    Die Erstellung einer Kurzfassung ist durchaus eine eine übliche journalistische Praxis. Das Herausschneiden von einzelnen Wörtern jedoch nicht. Nicht einmal die 5-Min-Version aus Russland machte das.

    >> Hätte die ARD Interesse daran gehabt, irgendetwas nicht
    >> zu veröffentlichen, hätten wir uns gar nicht erst auf solche
    >> Bedingungen eingelassen.

    Wie Sie sehen, geehrter Herr Roth, haben Sie es dennoch geschafft, trotz dieser Bedingungen, die meisten Zuschauer zu täuschen, ob absichtlich oder nicht. Die Bedingungen haben keine Rolle am Resultat gespielt.

    >> Das ist für uns eine sehr gute Gelegenheit gewesen,
    >> den Standpunkt des russischen Ministerpräsidenten einem
    >> möglichst großen Publikum präsentieren zu können.

    Einem großem Publikum haben Sie es durchaus präsentiert. Nur enthielt die gekürzte Version meiner Meinung nicht mehr den Standpunkt Putins.

    >> [...] und versucht, dabei möglichst viele interessante
    >> Gesichtspunkte an diesem Abend zu berücksichtigen. Im
    >> Zentrum stand die Frage nach der Isolation Russlands, die
    >> Erwartungen vor dem Brüsseler Gipfel und ob die Krim der
    >> nächste drohende Konfliktpunkt ist. Außerdem war da
    >> noch die Frage, welche Rolle die deutsche Politik spielen kann.

    Sie beschreiben hier die deutschen Interessen. Wäre es nicht fair, Sie hätten auch Putins Interessen berücksichtigt? Zb. den Einfluss der USA, die fehlende Berichterstattung westlicher Medien über den georgischen Überfall, das anfängliche Nicht-Handeln des Westens um den Konflikt zu stoppen, die Manipulationen der westlichen Medien, etc.

    >> Die Kürzung selbst habe ich nach aus meiner Sicht streng
    >> nachrichtlichen Kriterien vorgenommen.

    Machen Sie das bitte nie wieder.

    >> Es ist nämlich keine Selbstverständlichkeit, politischen
    >> Inhalt an einem Freitagabend im Hauptprogramm der ARD
    >> soviel Zeit einzuräumen.

    Der anschließende 5-stündige Bericht über den US-Wahlkampf war ja auch überhaupt nicht politsch :o )))

    >> Thomas: Halten Sie das gekürzte Interview inhaltlich für
    >> gleichwertig?

    >> Thomas Roth: Am besten ist ein Interview natürlich immer,
    >> wenn man es sofort und unmittelbar in voller Länge zeigen
    >> kann. Natürlich auch deshalb, weil in voller Länge jede
    >> Nuance viel deutlicher wahrgenommen werden kann -
    >> insofern ist eine gekürzte Version natürlich immer eine
    >> gekürzte Version.

    Abgesehen davon, dass Sie diese zentrale Frage nicht beantwortet haben und stattdessen um den heißen Brei geredet haben, sollten Sie wissen, dass man Wörter nicht mit sich selbst erklärt.

    >> [...] eines interessanten und spannenden Gesprächs, das
    >> aber durchaus von gegenseitigem (!) Interesse und
    >> Respekt geprägt war.

    Ich persönlich fand ihre Fragen oft provokativ und ihre Zwischenkommentare unhöflich (”…ihr nächstes Ziel…”, “Glauben Sie das wirklich?”, “Das ist eine Vermutung!” etc.)

    Mit freundlichen Grüßen,
    Peter Schmidt

  53. 1153: awalt
    Am 6. September 2008 um 15:41 Uhr Statements eines seriösen Journalisten?

    - Ich selbst wurde durchaus von ganz normalen Menschen auf der Straße angesprochen und zwar durchweg mit Anerkennung. Das hat mich natürlich gefreut.

    - Ich selbst war überrascht, weil ich ja noch stolz darauf war, dass wir einen Teil des Interviews im ARD-Programm zeigen durften.

    - Das mit dem Interview war aber natürlich kein Fehler.

    - Lieber wolfo, es gab überwiegend Zustimmung, ja sogar Lob!

    - Ich hoffe, er hat uns ausgewählt, weil er glaubt, dass die ARD eine seriöse Fernsehanstalt ist, die die Grundsätze von Fairness beachtet.

  54. 1154: Anna
    Am 6. September 2008 um 16:01 Uhr Sehr geehrte ARD-Redaktion,

    die große Resonanz auf das unprofessionell und manipulativ gekürzte Putin-Interview sollte Sie eigentlich auf den Gedanken bringen, einen SACHLICHEN, NEUTRALEN und NÜCHTERNEN Bericht über die Geschehnisse im Kaukausus zu bringen. Das sind Sie Ihren Zuschauern schuldig. Einen Bericht, in dem die BEIDEN Seiten zum Sprechen kommen, und nicht nur der „lupenreine Demokrat“ Saakaschvili, ohne den – wie die Medien uns zu vermitteln versuchen – die NATO wohl auf gar keinen Fall auskommen könnte. Einen Bericht, der frei von den üblichen Klischees vom „bösen“ Russland und vom kleinen, aber „demokratischen“ Georgien ist.

    Mit freundlichen Grüßen

  55. 1155: Peter
    Am 6. September 2008 um 16:06 Uhr Ich persönlich werde z.B. folgende Zeilen an alle relevanten Medien schicken:

    Hallo, sehr geehrte Redaktion

    und alle, die von sich selber sagen würden, Journalismus ernst zu nehmen und/oder eine eigene Meinung zu haben!

    Ich weiss natürlich, das sie bei der Masse von eigenen, täglich neuen Nachrichten, Beiträgen, Videos, etc. nicht alles verfolgen, bzw. erfahren können, was Kollegen von den anderen Medien so treiben!

    Deswegen erlaube ich mir, sie auf das Interview von Herrn Roth von der ARD mit dem russischen Ministerpräsidenten Putin, zum hochaktuellen/brisanten Kaukasus-Konflikt hinzuweisen!
    Falls sie sich auf Grund dessen wirklich die Mühe machen sollten(das Wo dürfte kein Problem sein), sich zuerst das erste, gekürzte(aber nicht als Kürzung benannte) Video und danach das zweite, ungekürzte anzusehen,
    würde ich mir jetzt sogar noch gerne die Freiheit nehmen, sie Folgendes zu fragen:
    “Fällt ihnen da was auf?
    Wenn ja, gibt es aus ihrer Richtung irgendeine, wie auch immer geartete Meinung/Reaktion dazu?
    Oder ist das ein eher normaler, nicht erwähnenswerter Vorgang, der nicht zu kommentieren Wert ist?”

    Ich weiss ja nicht, wie so eine Anfrage bei ihnen gehandhabt wird, oder ob meine Bitte unmögliches verlangt, aber wie gesagt, ist nur ein kleiner Hinweis und es wäre wirklich super und interessant, wenn ich von ihnen was zu lesen bekäme!

    Wo man glücklicher Weise viel lesen kann(schon über 1200 Beiträge zum Thema), ist z.B. der tagesschau-blog!;-) Dort und auch auf vielen anderen Blogs/Medien, gibt es glücklicherweise viele und immer mehr Menschen, die nicht alles kritiklos fressen, was ihnen medial so vorgeworfen wird!

    Mit freundlichem, irgendwie erwartungsvollem Gruß

    P.P.

    Nur weil deine Stimme um die halbe Welt reicht,
    bist du nicht weiser, als damals, als sie nur bis ans Ende der Bar ging.
    - Edward R. Murrow
    ——–

    Auch wenn`s nicht perfekt ist, aber irgendwas muss ich tun!!!
    (…eigentlich wollte ich schreiben “wir”!?;-)

  56. 1156: Frager
    Am 6. September 2008 um 16:08 Uhr Wann zieht die ARD endlich Konsequenzen?

    Die einzige Konsequenz zur Wiedererlangung der Glaubwürdigkeit wären:

    1. Das gesamt Interview wird zu einer angemessenen Sendezeit gebracht und nicht im Morgengrauen

    2. Die ARD distanziert sich von den Machenschaften des Herrn Thomas Roth bzgl. “Bearbeitung” dieses Interviews.

    3. Die ARD trennt sich von Herrn Thomas Roth.

    Dann glaube ich der ARD wieder.

    Bis dahin betrachte ich die ARD als Propagandasender der sein Publikum als Manöveriermasse für politische Interessen betrachtet.

  57. 1157: Alexander A.
    Am 6. September 2008 um 16:09 Uhr Nachdem ich noch über das Thema nachgedacht hatte,habe mich ich mich zur einer weiterer Stellungsnahme entschieden.
    Als Ersten wollte ich Kommentar von “freigeist” voll und ganz unterstützen.
    Was ich aber inhaltlich zu erwähnen möchte, bezieht sich auf das Thema: Pressefreiheit.
    Diesbezüglich kommt das verschnitte Interview von Herr Roth ganz passend. Wenn man ganz ehrlich sein darf, es gibt nirgendgswo eine nicht mal annährend akzeptabelle Pressefreiheit. Nicht in Deutschland, nicht in Amerika, nicht in Russland!!! Wieso sollte so was geben? Aus der Sicht des Bürgers ist klar, man will seine Meinung sich sebst bilden.
    ABER aus der Sicht der bestimmten Kreisen, egal ob politische oder wirtschaftliche Eliten, so eine Freiheit ist äußerst unpassend. Deshalb wird das Geschehen seit Adam und Eva subjektiv und auf keine Weise objektiv der Öffentlichkeit geliefert. Und die armen Presse- Leute, die verdienen ihr Gelb damit, dass das Interview “richtig” zu verschneiden. Sie Wollen doch auch Ihr Job nicht riskieren,Leute oder??? Und macht brav das was ihr Boss euch sagt.So funktionieren Medien, in Russland übrigens auch.
    Und die Frage Herr Roht, die Sie an Herr Putin gestellt haben:
    “Sind Sie nicht selbst in der Falle Ihres eigenen autoritären Systems? Sie empfangen Information über ihre Geheimdienste, Sie empfangen Information über die Militärs, Sie empfangen Information aus Ihrer Hierarchie, in der viele Angst haben, etwas Falsches zu sagen, weil die Führung etwas anderes entscheidet…”
    Wenn Sie selber die Frage ehrlich beantworten würde, Herr Roth, wie würde die Antwort lauten?…”nein,wir leben in eine Demokratie und in keinem autoritäten Staat”. Dann würde ich das nicht glauben, wir leben in einem System mit den demokratischen Ansätzen. Genauso wie Russland!
    Und Amerika, das Thema für sich. Wenn mir einer erzählen würde, dass George W. Bush ein luppenreiner Demokrat ist, dann würde ich dem ins Gesicht lachen müssen und dass USA in Georgien schon seit Jahren eine Milletarisierung durchführt, ist alter Hut. Der Saakaschwili gibt die Interviews für sein Volk auf Englisch und benennt eine Straße “George-Bush street”. Das findet man (hoffentlich) in keine europäische Staat statt, sogar in Russland nicht.
    Mir personlich liegt sehr viel an Deutschland und Russland und an einer friedlicher Zukunf, deswegen möchte ich an etwas Objektivität und Gleichberechtigung bei allen Bürger und Presseleute appelieren. Man hat es satt, mit zweilei Maßen gemessen zu werden. Auf Dauer kann es schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen,also lassen wir lieber das.
    Oder wie Putin im Interview sagte:”Ich verstehe nur nicht, wer das braucht.”
    An dieser Stelle Dankeschön und in der Zukunf bei nächstem Mal besser machen!!
  58. 1158: Ironie des Lebens
    Am 6. September 2008 um 16:12 Uhr Lustig ist im ganzen Zusammenhang die Verbindung zwischen der Schlussfrage des Interviews (die zu verfälschten Informationen) und der ganzen Geschichte mit diesem Interview (nicht angekündigte Kürzung etc.). Herr Roth ist also selbst ein Teil eines solchen Systems, das Informationen vorenthält – aus welchen Gründen auch immer. Wie würde Herr Roth seine Frage selbst beantworten?
  59. 1159: Londa M
    Am 6. September 2008 um 16:21 Uhr schade, dass frau krone-schmalz nicht das interview führte.

    sie wäre meiner meinung nach die bessere und klügere wahl gewesen.

    jeder der ihr interview vom n-tv zu den jüngsten ereignissen im kaukasus noch nicht gesehen hat, sollte dringend mal danach googeln.

    sehr erfrischend, sie hat das herz, die dinge beim namen zu nennen.

  60. 1160: an Londa M
    Am 6. September 2008 um 16:47 Uhr Finde ich nicht, dass Krone-schmalz die bessere Wahl wäre. So kann dem Interview keine positive Voreingenimmenheit vorgeworfen werden. Man hat so gesehen, dass Putin bereit ist alle Fragen zu beantworten. Ich möchte gerne ein Interview eines deutschen Journalisten mit dem Vize-Präsidenten von den USA sehen, dessen eine Frage mit den Worten anfängt: “Sind Sie nicht selbst in der Falle Ihres eigenen auf Lügen basierten Systems, das bis jetzt nach Massenvenichtungswaffen im Irak sucht …”. Hat jemand den Mut?
  61. 1161: Lupendemokrat
    Am 6. September 2008 um 16:47 Uhr Lieber Herr Roth,

    sie berufen sich darauf, dass ihre Kürzungen übliche journalistische Praxis sind und es Ihnen einzig darauf ankam, die relevanten Inhalte bzgl. der Debatte in Deutschland zusammenzustellen.

    Selbst wenn wir von Ihrem guten Willen ausgehen, bleiben trotzdem zwei Kritikpunkte stehen, denen Sie und Ihre Kollegen sich zu stellen haben:

    1. Ihr Zusammenschnitt trifft nicht das tatsächliche Interesse der Menschen in Deutschland. Richtig ist, dass auf der politischen Ebene zwar vor allem die Frage der Sanktionen und eine Isolierung Russlands diskutiert werden. Aber in der Bevölkerung stehen ganz andere Frage im Mittelpunkt: Wer hat den Krieg begonnen? Welchen Anteil hat der Westen, die USA, die NATO an der Eskalation? Ist die Politik des Westens fair und glaubwürdig oder wird mit zweierlei Maß gemessen?

    Seit Wochen trommeln die Medien das aufgegarte Lied von einem neuen Kalten Krieg, verkennen dabei aber dass diese Angstmacherei keinen wirklichen Resonanzboden in der Bundesrepublik findet. Unsere Gesellschaft ist mittlerweile durch Migration, wirtschaftliche Kontakte, Reisen, Internet und interkulturellen Freundschaften und Partnerschaften kein so abgeschlossener Kommunikationsraum mehr wie noch in den 80er Jahren. Kann es sein, dass Sie und viele Ihrer Kollegen noch zu sehr durch vergangene Zeiten sozialisiert sind? Kennen Sie eigentlich noch jene Gesellschaft für die sie im Rahmen eines öffentlich-rechtlichen Rundfunkauftrages arbeiten DÜRFEN?

    2. Sie rechtfertigen Ihre Kürzungen mit dem Verweis auf übliche journalistische Arbeitsweise. Es ist richtig, dass dies tägliche Praxis ist. Sollte nicht dennoch auch ungeachtet der Frage, ob Ihre Kürzungen sinnentstellend waren oder nicht, die Kritik an Ihrem Zusammenschnitt und dem fehlenden Hinweis darauf im Programm Sie und Ihre Kollegen zur Selbstkritik anregen?

    Ist die Empörung nicht vielmehr ein deutliches Warnsignal, dass das Publikum einen anderen Journalismus erwartet? Und weiter gefragt: Haben die ARD und andere Mainstreammedien dem Publikum eigentlich je die Möglichkeit gegeben durch entsprechende Aufklärung sich ein realistisches Bild von der Arbeitsweise im heutigen Journalismus zu machen? Wäre es nicht gerade Ihre Aufgabe über von Ihnen angewandte Methoden zu informieren, für Transparenz zu sorgen? Oder stecken wir hier in dem Dilemma, dass die Medien als Gesamtzunft kaum ihre eigene Arbeit fundamental kritisch beleuchten werden? Wer entzieht sich schon selbst gerne seiner angestammten eigenen Arbeitsgrundlage? Denn ich befürchte, dass Sie für solches Vorgehen bei der überwiegenden Mehrheit der Deutschen keine Zustimmung finden.

    Doch werden Sie dem auf Dauer nicht ausweichen können. Sie mögen sich über den folgenden Vergleich entrüsten, aber das Phänomen scheint in der Geschichte stets wiederzukehren: Die Elite registriert aufgrund von Wahrnehmungsdefiziten, Bequemlichkeiten und Abhängigkeiten die Veränderungen an der Basis einer Gesellschaft zu spät und wird durch diese Erosion schließlich vom geliebten Sockel gestürzt. In Deutschland war das zuletzt 1989 der Fall.

    Bitte stecken Sie mich nicht in eine falsche Schublade. Ich melde mich hier nicht als politischer Aktivist. Ich schreibe als besorgter Weltbürger, der mit Entsetzen feststellen muss, wie der etablierte Journalismus die wichtige Aufgabe des Abbaus von Spannungen und Vorurteilen konterkariert, ja anscheinend noch nicht einmal mehr zur Aufklärung einfachster Tatsachen beitragen will, obwohl gerade dies so notwendig wäre in einer Welt, deren Völker sich im tiefsten Herzen nach Verständigung und Frieden sehnen.

    Mit freundlichen Grüßen!

  62. 1162: Herr Jeh
    Am 6. September 2008 um 16:51 Uhr das manipulieren von nachrichten hat ja nicht erst seit der emser depesche konjunktur.

    zumindest scheinen mir die bei putin herausmanipulierten textstellen ganz und gar nicht unter zeitdruck, sondern recht sorgfältig gewählt worden zu sein.
    natürlich, sendezeit ist kostbar.
    war sie auch so kostbar, als einem ahmadinedschad in deutschen medien immer der wille zur vernichtung israels in seine zitate hineinmanipuliert wurde?
    richtig, das war ja in dem falle nicht die ARD.
    nicht daß das die einzigen interviews wären, die manipuliert waren. der fall einer frau wegner fällt mir da noch spontan ein.

    hat ARD es wirklich nötig, sich an der manipulation der massen zu beteiligen? reicht nicht der springerkonzern aus?
    sicherlich ja, wenn man bedenkt, wessen interessen dahinter stecken.
    wohin sowas führt, sehen wir an der kriegshetze in den USA 2002/2003. wohin sowas führt, sehen wir in unserer geschichte.
    zuweit hergeholt? ich denke nicht.
    die stoßrichtung deutscher medien ist auch heute wieder gen osten, das zeigt schon die manipulative darstellung russlands als angeblichen aggressor.
    wollt ihr wirklich wieder mit dabei sein, ein volk gegen ein anderes aufzuhetzen?
    und hinterher ists geschrei wieder groß…

  63. 1163: Ekkerhart
    Am 6. September 2008 um 17:03 Uhr Sehr geehrter Herr Roth, werte ARD-Redaktion,
    Danke ARD und Herrn Roth für das aufschlußreiche und überaus bemerkenswerte Interview mit W. Putin, welches dem interessierten Publikum nun auch ungekürzt sowie in voller Länge zugänglich ist und somit jeder selbst sein Urteil bilden kann. Selten gibt es die Gelegenheit so schonungslos und offensichtlich zu erfahren, welche Interessen Sie wirklich verfolgen und wem Sie damit tatsächlich dienen.

    Dachten Sie wirklich Herr Roth, der (Zweit?)wichtigste Mann Russlands, W. Putin, führt mit Ihnen ein Interview, ohne ein klares Ziel zu verfolgen? Sie durften hier zwar die (meisten) Fragen stellen, aber in Wirklichkeit haben Sie nicht einmal verstanden, weshalb Ihnen diese außerordentliche Gelegenheit überhaupt eingeräumt wurde.
    Die russische Seite hatte sehr wohl registriert, wie und mit welchem Tenor im Westen von den dramatischen Ereignissen im Kaukasus berichtet wurde (siehe ihre eigene, auch Fehl- Berichterstattung) und vor allem erkannt, welche nicht so ganz vordergründigen Interessen hier noch eine bedeutende Rolle spielen (US-Präsidentschaftswahlkampf).
    Dies in den russischen Medien zu artikulieren, bringt ja nicht viel, weil dies von der breiten Öffentlichkeit im Westen nicht mal zur Kenntnis genommen wird und zu diesem Zweck hat Herr Putin sich auf Interviews mit großen Nachrichtenagenturen aus dem Westen, so auch der ARD, eingelassen.
    Es ist schon erstaunlich wie bemerkenswert, wie einfach es für den (Judo praktizierenden) russischen Ministerpräsidenten war, Herrn Roth und die ARD auf’s Kreuz zu legen und für die eigenen Belange zu benutzen. Wer aber an so exponierter Stelle am Weltgeschehen teilnehmen darf, hat (auch als Berichterstatter) die unbedingte Verpflichtung, verantwortungsbewußt zu entscheiden und zu agieren.
    Dies läßt sich in diesem Falle von W. Putin schon sagen, der in seiner Funktion staatsmännisch verantwortungsvoll und zugleich zielorientiert aufgetreten ist, nicht aber für die ARD, wie letztlich auch die zahlreichen Reaktionen beweisen. Anstelle dieses hochinteressante Interview in voller Länge auszusenden und damit auch ihrer umfassenden Informationspflicht nachzukommen, entschließen sie sich zu einer entlarvenden Verkehrung des Inhalts, die völlig zu Recht von vielen Bürgern als ungeheuerliche sowie sinnentstellende Manipulation empfunden wird und zu dieser massiven Kritik führt.
    Deswegen sind Sie Herr Roth auch nicht mehr (er)tragbar und werden früher oder später (v)ersetzt werden müssen. Dies ist deswegen unvermeidlich, weil jetzt jeder bei zukünftigen Berichterstattungen von Ihnen weiß, es mit einer Person zu tun zu haben, die auch vor einem vorsätzlichen und schwerwiegenden Manipulationsversuch der Öffentlichkeit nicht zurückschreckt, Sie haben Ihrem Ruf als Journalist damit selbst schweren Schaden zugefügt und sind offenbar nicht einmal jetzt zu einer Korrektur in der Lage. Auch Ihre nachträglichen und uneinsichtigen Erklärungsversuche unterstreichen Ihre Befangenheit und Mutlosigkeit, so können Sie sich nicht aus der Situation befreien. Welchen Werten sind Sie und die ARD eigentlich noch verpflichtet, was bedeutet für Sie Objektivität und Wahrhaftigkeit?

    Die ARD hat mit der Veröffentlichung des entstellt verkürzten Interview einen zwar nicht gewollten, aber nun auch unvermeidbaren Anstoß für die Verbreitung der ungekürzten Variante geliefert und das öffentlich Interesse daran ungemein befeuert. Nicht nur die Russen werden dafür dankbar sein und hoffentlich wird hierzulande die Neuausrichtung der öffentlich rechtlichen Anstalten damit beschleunigt.

  64. 1164: Zack
    Am 6. September 2008 um 17:16 Uhr @Alexander A.
    Zitat, Am 6. September 2008 um 16:09 Uhr:
    Und die Frage Herr Roht, die Sie an Herr Putin gestellt haben:
    “Sind Sie nicht selbst in der Falle Ihres eigenen autoritären Systems? Sie empfangen Information über ihre Geheimdienste, Sie empfangen Information über die Militärs, Sie empfangen Information aus Ihrer Hierarchie, in der viele Angst haben, etwas Falsches zu sagen, weil die Führung etwas anderes entscheidet…” Zitat Ende

    Ja die Frage ist doch ein Witz, oder ^^?
    Also ich konnte darüber nur noch lachen, und tue es wieder.

    Fehlt nur noch, dass Herr Roth Herrn Putin darum bittet ihn darüber aufzuklären, von wem A.Merkel und G.W.Bush ihre Informationen erhalten. Ich vermute mal: nicht ausschließlich von ARD und CNN!?

    @1151: Awalt
    Am 6. September 2008 um 14:59 Uhr
    ich denke hier können wir alle getrost auch mal dem Herrn Roth glauben schenken, die ARD zieht keinen Bedarf hier etwas zu Prime Time richtig zustellen …

    MfG

  65. 1165: NoName
    Am 6. September 2008 um 17:17 Uhr @1159 Danke für den Tip zum Interview mit Fr. Krone-Schmalz!

    Ich ziehe meinen Hut vor Fr. Krone-Schmalz – endlich hat im Westen jemand den Mut, Tacheles über den Konflikt zu reden! Wir brauchen mehr von solchen Leuten wie Fr. Krone-Schmalz und weniger von Th. Roth, damit auch die breiten Bevölkerungsschichten in der BRD wahrheitsgemäß über Ossetien, Georgien, Rußland, USA, NATO, EU usw. informiert werden. Ich hoffe nur, daß Fr. Krone-Schmalz nicht das gleiche Schicksal widerfährt wir Eva Herrmann.
    Hier gehts zum o. g. Interview:
    xxx.n-tv.de/KroneSchmalz_im_Interview_Russland_blieb_nichts_anderes_uebrig/140820080910/1008283.html

  66. 1166: Lindner Daniel
    Am 6. September 2008 um 17:21 Uhr Was mich anbetrifft, so bin ich weder enttäuscht noch überrascht wie unsere Medien zielgerichtet, systemgetreu und arrogant funktionieren.

    Eine Veränderung zum “Guten” ist eine illusorische Hoffnung.
    DDR-Schnitzlers Propagandaaktivitäten hat seine Nachahmer hierzulande gefunden.

    Von der DDR lernen, heißt siegen lernen – oder wie war das doch gleich….

  67. 1167: julia
    Am 6. September 2008 um 17:39 Uhr weisst ihr, dass dieser blog in russischen fernsehen vesti.ru gezeigt und besprochen wurde?
  68. 1168: Analysis II
    Am 6. September 2008 um 17:47 Uhr Eigentlich findet etwas hochinteressantes statt:

    Die von dem Westen gepredigte Demokratie, Pressefreiheit, Menschenrechte, usw. wurden bisher immer gleich mit einer Meinung verpackt.

    z.B.
    Russland = keine Pressefreiheit
    Iran = Diktatur
    China = keine Menschenrechte
    usw.

    Soweit so gut, wir dummen Bürger glauben es. Aber was passiert wenn sich die Werte (Freiheit,…) mit den Beispielen (Russland, Iran,…) trennen? Das kann ausgelöst werden, durch einen offensichtlichen Widerspruch, der jetzt wegen dem Putin Interview vorliegt. D.h. wir schlagen unseren Prediger mit seinen eigenen Waffen! Wir haben Menschenrechte, Pressefreiheit indoktriniert bekommen und wir wiederholen diese wie eine Gebetsformel, aber diesmal gegen andere.

    Die versteckte Meinungsmache der BRD ist effektiver als jeder Propagandaapparat in einer “Diktatur”, aber die versteckte Schwäche ist tödlich.

  69. 1169: julia
    Am 6. September 2008 um 17:49 Uhr wir in russland wundern uns, welche reaktion auf kaukasuskrieg in westlichen medien und bei politiker hat, wie einseitig und komisch alles gezeigt ist.
    wir kämpfen dafür, dass irgendwelche information in eure medien kommt, aber ja selbst eure korrespondenten, die hier in zahlreichen presskonferenzen teilnehmen, sagen, es funktioniert nicht. das poblem ist ständich in unseren medien besprochen: das ist informationskrieg.
    die wand! irgendwas stimmt hier nicht
    was soll das zum teufel bedeuten???
  70. 1170: MoreInfoz
    Am 6. September 2008 um 17:52 Uhr @1160: an Londa M
    Zitat:
    Ich möchte gerne ein Interview eines deutschen Journalisten mit dem Vize-Präsidenten von den USA sehen, dessen eine Frage mit den Worten anfängt: “Sind Sie nicht selbst in der Falle Ihres eigenen auf Lügen basierten Systems, das bis jetzt nach Massenvenichtungswaffen im Irak sucht …”. Hat jemand den Mut?”
    Zitat Ende

    Die von Dir gestellte Frage ist eine berechtigte. Jedoch wird z.B. Thomas Roth -ab 2009 journalistisch in den USA tätig- nicht den Mut haben dürfen derartige Fragen zu stellen. Gegenüber dem russischen MP wird das von ihm, möglicherweise durch Vorgabe der ARD, erwartet. Verstehst Du?
    Verkehrte Welt!

  71. 1171: julia
    Am 6. September 2008 um 18:05 Uhr die rede ist nicht nur um Roth, die ganze medien. das wichtigste ist: die georgien haben krieg nachts angefangen und schon nachts stadt mit “orgel” bis ruinen zerstört, wenn die leute geschlafen haben. stellt ihr vor, was dort war in der stadt??!! was wäre, wenn die russen nicht gekommen wären??!!aber darüber spricht niemand!!!!
  72. 1172: MoreInfoz
    Am 6. September 2008 um 18:06 Uhr Ich schlage vor, Herrn Roth nicht mehr über politische Ereignisse berichten zu lassen. Russland ist ein schönes, vor allem mit reichlich Natur ausgestattetes Land. Ein Jahr degradiert zur Berichterstattung über die russische Tier- u. Naturwelt würde uns a) vor diesen seltsamen Interviews schützen, und b) könnte Herr Roth die Zeit nutzen um sich seiner Fehler bewusst zu werden.
  73. 1173: Netzbummler
    Am 6. September 2008 um 18:07 Uhr Zur aktuellen Diskussion kann ich vielleicht noch einen Beitrag bringen, der die Einstellung Herrn Roths gegenüber Russland *noch* ein bisschen mehr verdeutlicht. In diesem Interview sind die Russland-Experten Roth und Rahr im Gespräch mit dem Deutschlandfunk. Das Gespräch ist schon etwas älter (1. Mai dieses Jahres), aber es zeigt meiner Meinung nach sehr gut die voreingenommene, negative Haltung von Herrn Roth, von dem sich Herr Rahr angenehm abhebt. Ich frage mich nur, woher Herr Roth seine doch sehr negative Grundstimmung diesem Land gegenüber hat.

    Viel Spaß beim Lesen!

    xxx.dradio.de/dkultur/sendungen/lesart/777638/

  74. 1174: NoName
    Am 6. September 2008 um 18:14 Uhr @ 1167 (Julia):

    Nein, natürlich wissen wir das nicht – woher auch! Ich freue mich riesig, diese Info von Ihnen zu erhalten! Denn wenn in Ihrem TV über diesen Blog berichtet wird, dann wissen die Menschen in Rußland auch, daß sich viele Bürger in der BRD nicht durch die Propaganda des Westens blenden lassen!!! Viele von uns können noch 1 und 1 zusammenzählen, auch wenn es unseren Bonzen nicht paßt. Und viele von uns sind FÜR RUSSLAND und GEGEN die NATO/USA! Es wird Zeit, daß dieser Blog auch bei West-Medien Beachtung findet – aber das bleibt wohl nur ein frommer Wusch.

    Viele Grüße nach Rußland!

  75. 1175: julia
    Am 6. September 2008 um 18:17 Uhr von westlicher seite sind die russen gekommen einfach so, weil es bei ihnen plötzlich alte “imperialistische” instinkte wachgeworden sind. jetzt ist ganze osteuropa in gefahr! die russen kommen! emotionen. demagogie.
    was machen dort amerikaner? demokratie einsetzen?! oder gute lage für irnkrieg und ölwege besetzen.
    die amerikaner haben es geschafft und in medien benützt – damit eigene 19 schiffe in schwarzen meer stationieren, raketen in poland einsetzen, schiffe bei litauen zu stellen – jetzt schon. ukraine mit bester marienerbase in nato “einladen”.
    gehen sie irgendwann weg? – sind sie aus irak gegangen??
    die zukünftige ölwege gehen durch den schwarzen meer.
    fakten
  76. 1176: Lindner Daniel
    Am 6. September 2008 um 18:22 Uhr @1171 – julia

    Ist eigentlich ganz einfach zu Vertsehen:
    Die Medien sind eine Hydra – viele Köpfe aber ein Herz.

  77. 1177: julia
    Am 6. September 2008 um 18:23 Uhr (http://osinform.ru/vid_gen/)
  78. 1178: qwesti
    Am 6. September 2008 um 18:23 Uhr Der Skandal weitet sich aus.
    Nachdem die Manipulationen um das Interview aufgeflogen sind, schweigen die Verantwortlichen in der ARD seit Tagen. Verordnete Sendepause?
    Wo sind die Politiker, die sich sonst so schnell und vorlaut in Programme einmischen? Auf Tauchstation?
    Wo bleiben die süffisanten Fernsehkritiker von Spiegel und Stern? Schreiblähmung?
    Bundesweit öffentliche Publizierungsagonie?
    Doch ich bin zuversichtlich und freue mich jetzt schon auf die ersten „Indiskretionen“, die aus Insiderkreisen bestimmt bald durchsickern werden. Denn schließlich gibt es in der ARD genügend Mutige und Aufrechte -vielleicht nicht in vorderster Front-, die das Schweigen bald durchbrechen werden. Und dann wird es spannend.
  79. 1179: Reno
    Am 6. September 2008 um 19:01 Uhr @1171 julia

    Hallo julia,
    wenn du magst, gib bitte www ein und dann
    spiegelfechter.com/wordpress/392/das-interview#comments
    Dort können wir uns besser austauschen.

  80. 1180: Hubert
    Am 6. September 2008 um 19:05 Uhr So behandeln Ihre Kollegen von Fox news das Thema, Herr Roth:
    xxx.youtube.com/watch?v=ONICYAHcTcc&feature=related

    Dagegen sieht Ihr untauglicher Versuch der Meinungsmanipulation noch aus wie ein journalistisches Glanzstück. Professionalität zahlt sich eben doch aus.

  81. 1181: Rosemarie
    Am 6. September 2008 um 19:21 Uhr Sehr verehrte Georgien-Korrespondenten von der Tagesschau!
    Ständig werfen Sie Russland vor, gegen den 6-Punkte-Plan zu verstoßen. Was man so in der Presse lesen kann – das ist nicht viel, aber immerhin – müssen die Russen laut Plan nicht aus ganz Georgien abziehen. Veröffentlichen Sie die 6 Punkte doch mal auf ihrer web site, damit sich jeder ein eigenes Bild machen kann.
  82. 1182: freigeist
    Am 6. September 2008 um 19:29 Uhr Wie es aussieht, wenn man eine Rede des allseits geschätzten Präsidenten der USA ähnlich “kreativ” schneidet, wie das hier mit Putin’s Interview gemacht wurde, kann man unter folgendem link schön sehen (nicht neu, aber gut;):

    video.google.de/videoplay?docid=5011345055918597904&ei=crnCSLiCEpe62wLg4qy-BQ&q=real+bush+union&vt=lf

    Das kann man dann auch mal in den Tagesthemen senden – natürlich OHNE auf die “Kürzungen” einzugehen, das ist ja schliesslich gängige journalistische Praxis…

  83. 1183: Lupendemokrat
    Am 6. September 2008 um 20:05 Uhr Laut RIA Novosti wurde der 6-Punkte-Plan von Medwedjew wie folgt auf der Pressekonferenz im Anschluss an den Besuch von Sarkozy erklärt. Dieser Darstellung wurde nicht widersprochen.

    “Erstens: Verzicht auf Gewaltanwendung.

    Zweitens: Endgültige Einstellung aller Kampfhandlungen.

    Drittens: Gewährleistung eines ungehinderten Zugangs zu humanitären Hilfsgütern.

    Viertens: Rückkehr der georgischen Streitkräfte auf ihre ursprüngliche Position.

    Fünftens: Die russischen Streitkräfte werden bis an die Linie zurückgezogen, hinter der sie sich vor Beginn der Kampfhandlungen befunden haben. Bis zur Bildung internationaler Mechanismen haben die russischen Friedenskräfte zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zu ergreifen.

    Sechstens: Beginn einer internationalen Diskussion über den künftigen Status von Südossetien und Abchasien sowie über Möglichkeiten der Gewährleistung ihrer Stabilität.”

    Ich frage mich auch, weshalb weder die ARD noch andere deutsche Medien darüber schreiben. Stattdessen wird ständig nur die Erfüllung dieses Planes von Russland gefordert. Wie soll die Öffentlichkeit das überprüfen, wenn sie nicht über den Wortlaut aufgeklärt wird.

  84. 1184: TTO
    Am 6. September 2008 um 20:48 Uhr In Anbetracht der Tatsache, dass die westlichen Massenmedien regelmäßig lügen und Falschdarstellungen über Russland verbreiten, erstaunt mich diese Zensur gar nicht mehr.

    Doch selten war es so deutlich wie jetzt. Ich frage mich was man überhaupt noch der Berichterstattung über das Ausland glauben darf.

    Beim Thema Russland weiß ich, dass hier viel Meinungsmache betrieben wird, weil ich mich selbst mit diesem Thema auseinander setze.

    Wie das jedoch mit anderen Ländern ist kann ich nicht entscheiden. “Ich weiß, dass ich nicht weiß.” ist wohl die beste Maxime in diesem Zusammenhang.

  85. 1185: An die Verantwortlichen im ARD
    Am 6. September 2008 um 20:50 Uhr Als die Präsidentenwahl in Russland ablief, wurde von den deutschen Medien zu Recht kritisiert, dass Kandidatendebatten (oder was ähnliches) im russischen Fernsehen zu unpassendesten Zeit früh am morgen ausgestrahlt wurden. Diesen Trick hat man bei ÖR offensichtlich gut verinnerlicht. Wie sonst kann man erklären, dass für ein so wichtiges Thema wie Krieg und Sicherheit in Europa, das lange den Anfang von allen Nachrichtensendungen dominiert hat, und für den Politiker, dessen Name vor ständiger Erwähnung in den Medien den Ohren wehtut, keine 20 Minuten extra da sind und wenn dann früh am morgen um 6 Uhr. Da ist man sich bei ARD solcher Kremls Tricks nicht zu schade.

    Das Problem mit der ganzen Geschichte besteht darin, dass bei Leuten, die sich über Fernsehen über den Krieg zwischen Georgien und Russland informieren, durch dieses gekürzte Interview ein bestimmtes Bild der Putins Position erzeugt wurde – ohne Hinweis, dass dieses Bild nicht vollständig sein kann. Wie kann dann Herr Roth dann behaupten, dass ARD versucht so nah wie möglich an Realität zu berichten (siehe Chat), wenn die Mitarbeiter von ARD (nicht nur Herr Roth) nicht schaffen mit einer einfachen Situation (alle Beteiligten eines Interviews sitzen in einem Raum) adäquat umzugehen. Nur die Leute, die sich intensiver mit dem Thema dieses Krieges beschäftigen, können sich ein realitätsnahes Bild verschaffen. Nur ein öffentlicher Hinweis auf die Ungereimheiten während einer wichtigen Nachrichtensendung würde auch anderen Zuschauern (wenn sie Interesse haben) die Gelegenheit bieten, sich das vollständige Interview im Internet anzusehen. Ich glaube, dass eine derartige Vorgehensweise dem angestrebten Anspruchsniveau von ARD gerecht werden. Hoffentlich sind derartige Probleme nur einzelne Vorkommnisse und nicht institutionalisierte Standards bei ARD.

    MfG
    GEZ-Beitragszahler

  86. 1186: Heinrich M.
    Am 6. September 2008 um 21:18 Uhr Die Anzahl der Kommentare hat mich schon sehr überrascht.
    So werden die Firmenangehörigen ( “Verschwörungstheorie” ist übrigens Firmenjargon) relativ deutlich erkennen, dass sie mit uns nicht so umspringen können wie mit den USAmerikanern.
    Manchmal überkommt mich sogar ein bisschen Mitleid mit den Presseleuten, die keinen eigenen Standpunkt haben. Sie wissen vermutlich nicht, wie sie da allein wieder rauskommen.
  87. 1187: Elvira&Andrei
    Am 6. September 2008 um 21:21 Uhr Und das heißt Demokratie!?

    Wir haben das volständige Intervieu Putins gehört. Und das was die ARD Sendung zeigte, war was gantz anderes, besonders unmöglich war die Übersätzung. Herr Roth enteuschte Fernsehezuschauer, nicht nur in Deutschland sonders auch in Rußland. Beschtimmt bekommt auch Herr Putin diese Geschichte mit.
    Wir hoffen wir sehen noch auf dem ARD Sender die vollständige Version, damit könnte ARD noch zeigen, dass diesser Sender nicht zensiert wird und eine gute und erliche Arbeit für die Zuschauer leistet.

  88. 1188: Gerd
    Am 6. September 2008 um 21:51 Uhr Ich denke, jetzt sollten wir etwas von der Politik dazu hören.
    Hat jemand die Adressen parat oder weiss, wie man unsere Damen und Herren Volksvertreter erreicht? Wäre für Gleichgesinnte eine enorme Erleichterung.
  89. 1189: Brigitte
    Am 6. September 2008 um 21:53 Uhr @TT0 1184

    Ich empfehle den letzten Busch-Talk auf n-tv mit Klaus Olshausen und dem Nah-Ost -Experten Christoph Hörstel.
    Hörstel greift massiv die verlogene und völkerrechtswidrige
    Politik der Bundesregierung im Nahen Osten, speziell in Afghanistan an.

    Erschütternde Belege aus dem Bundeskanzleramt.

    mehr unter:
    xxx.n-tv.de/1019512.html

  90. 1190: Karl Marx
    Am 6. September 2008 um 22:05 Uhr Sehr geehrter Herr Roth,
    bis zu dem Interview mit Hr. Putin habe ich Sie für einen objektiven Journalisten gehalten. Leider sind auch Sie ein Opfer Ihrer selektiven Wahrnehmung geworden. Sie haben die Punkte in Ihre Version reingenommen, die Sie für wichtig gehalten haben. Was Ihrer Meinung unwichtig war, ist weggeschnitten worden.
    Es ist aber verzeihlich, da sie auch nur ein Mensch sind. Leider bestätigt es meine Vorurteile gegenüber Journalisten. Wenn sie einen negativen Beitrag bringen wollen, stören die dagegen sprechenden Fakten nur und werden ignoriert (nicht immer unbewusst). Wie oft habe ich schlampig recherchierte Beiträge, manchmal hundertprozentige Lügen gehört und gesehen. Jemand hatte doch mal gesagt: “Die Wahrheit ist nicht das Geschäft von Journalisten” ;-)
    Ich appeliere an dieser Stelle an alle Bürger, glauben sie nicht alles, was im Fernsehen gezeigt, oder in Zeitungen geschrieben wird! Benutzen Sie ihren gesunden Menschenvertsand! Seien sie zunächst immer skeptisch! Dies trifft auch auf die öffentlich-rechtlichen Medien zu! Wenn auch nicht imgleichen Maße!

    MfG
    Karl Marx

  91. 1191: Helge
    Am 6. September 2008 um 22:40 Uhr Hallo Leute,

    wir haben hier sehr viele gute Kommentare in diesem Blog, aber viele Leute haben das Gefühl, dass es nicht reicht, nur zu schreiben, und dass schon bald das Gras des Schweigens über diese Angelegenheit wächst.
    Ich denke, der Druck auf die ARD muss erhöht werden! Und zwar mit juristischen Mitteln. Fakt ist, dass in den Tagesthemen das “ganze exklusive Interview” angekündigt wurde. Fakt ist, dass dies eine falsche Behauptung war. Eine Richtigstellung (natürlich an selber Stelle) auf rechtlichem Wege zu erreichen, wäre also absolut im Rahmen des juristisch machbaren. Den Briefwechsel mit der ARD bis zum endgültigen Resultat kann man dann entsprechend auf einem Blog der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das zum einen.

    Und nun noch ein Schmankerl zum vielbesrochenen, aber nirgends veröffentlichten 6-Punkte-Plan, den Russland nach westlicher Lesart partout nicht einhalten mag, natürlich aus reinem bösen Willen… aber auch hier hat sich eine peinliche “Panne” ereignet…
    http://www (punkt) derwesten.de/nachrichten/politik/2008/9/6/news-74712338/detail.html
    Fragt sich nur, ist die Panne, der “Übersetzungsfehler” oder dass durch ein Informationsloch diese “Panne” nun an die Öffentlichkeit gelangt.
    Noch einen speziellen Gruß an die Betreuer dieses Blogs. ihr lest hier alle Beiträge, das ist ein Anfang! Zieht Eure Schlüsse daraus! Ihr könnt später nicht sagen, von nichts gewusst zu haben…
    peace!

  92. 1192: R.G.
    Am 6. September 2008 um 22:48 Uhr @ 1186: Heinrich M. blog.tagesschau.de/?p=1380&cp=12#comment-32925
    Werter Herr Roth!

    Wie viele Menschen, müssen wir auf Arbeit dinge so machen, wie es der Inhaber dieser Firma es will. Obwohl wir vielleicht andere Intensionen haben. Wir müssen Produkte und Dienstleistungen verkaufen, die wir eventuell od. auch bestimmt keinen unserer Freunde empfehlen würden!

    Die ARD ist keine Aktiengesellschaft, sie ist auch kein Staatsunternehmen, sie ist keine Behörde, sie ist eine „Anstalt des öffentlichen Rechts“ sie finanziert sich aus mitteln der GEZ (Gebühren Einzug Zentrale) das heißt dass alle Bürger dieses Staates Bundesrepublik Deutschland die TV, Radio selbst ein Autoradio vielleicht in Zukunft auch nur ein PC haben, eine Gebühr für diese Anstalt entrichten müssen. Diese Anstalt unterliegt also keinen Profitorientierten Bedingungen! Sie, so wollten es die Gründer, sollte als Vierte Gewalt im Staate dienen!!!!!!! Also nicht dem Staat sondern dem Bürger! …dass sie das auch Verstehen!!!!

    Deshalb würde ich mich freuen, als einer ihre Finanziers und als Bürger und Steuerzahler, dass sie künftig ihre persönliche Meinung, von der ihrer Arbeit trennen. Ein Interview mit V. Putin ist keine Bühne für ihre persönliche Meinung, sondern ein allgemeines Informationsinteresse und somit auch nicht bis zur Unkenntlichkeit zu kürzen. Es bleibt Ihnen, dass ist das Recht der freien Meinungsäußerung, im nachhinein oder an anderer stelle, einen Kommentar zu diesen Interview abzugeben. Diesen Kommentar können Sie ja dann auch nach ihren Gusto kürzen!!!!

    Also nochmals Klartext, ich möchte mir meine Meinung selber bilden, aus Informationen und nicht von ihrer Meinung, zu dem Weltgeschehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Mit freundlichen Grüßen.

    R.G.

  93. 1193: july
    Am 6. September 2008 um 23:29 Uhr Natürlich hat Hr. Roth das Interview nach seinem Ermessen zurechtgeschnitten. Wenn man Russland hasst, dann ist es ja wohl verständlich, dass man Aussagen, in welchen Putin sein Land verteidigt, der Öffentlichkeit nicht zeigen möchte. Wahrscheinlich hat er nicht mal richtig zugehört, und selbst wenn man ihm noch so viele Fakten und Beweise auf den Tisch knallen würde, dafür dass Russland nicht der Aggressor ist, es würde an ihm vorbeigehen. Aber er hat ja auch einen Grund auf Putin böse zu sein, denn schließlich ist er in Georgien fast von einer Bombe getroffen worden…Da kann man nur sagen, wie gut dass er zu der Zeit in Georgien war und nicht in Ossetien. So ein Glück für ihn!
  94. 1194: J. F.
    Am 6. September 2008 um 23:43 Uhr Das alles erinnert mich an ine Sompsons Episode, darin wird ein Interview mit Homer plump und sehr auffällig zu seinen ungunsten zusammengeschnitten. ^^

    …”Köös … wunderbare … Köös.” und die Uhr, im Hintergrund, springt wild hin und her. )

    Es ist halt noral hier in Deutschland, Pressefreiheit wird zu wörtlich genommen. Die Leute meinen können alles so senden wie es ihnen grade passt oder wie es ihnen grade nützlich ist.

    Aber andere wegen ihrer “eingeschränkten Pressefreiheit” kritisieren!

  95. 1195: Groucho
    Am 6. September 2008 um 23:59 Uhr @1167 julia
    Ist ja interessant und sehr erfreulich! Es tut sich was….

    @1134 analt
    Danke besonders für diesen Beitrag, ich hatte schon Zweifel an meinem Gedächtnis, weil ich das nämlich auch so in Erinnerung hatte, dass Tom Buhrow was vom “ganzen” Interview gesagt hatte, und Herrn Roths Rechtfertigungen so gar nicht dazu passten! Also doch… – Das war’s dann wohl! Wenn das keine Stellungnahme erfordert…

    @1112 staunewal
    Guten Morgen!! Von Interviews in Nachrichten ist hier nicht die Rede! Dies ist ein Interview, das in Kurzfassung extra für sich gesendet wurde – und sich dabei inhaltlich reichlich von der Langversion unterscheidet. Klar soweit?

    @1118 ich
    Wie? Ich hab kein Wort verstanden. Wovon ist hier die Rede? Leute, schreibt bitte Klartext!

  96. 1196: Raphael
    Am 7. September 2008 um 00:26 Uhr Tag 2. Keine der deuschen Medien meldet, dass die 7 Staaten der ehemaligen Sowjetunion am Freitag die georgische Aggression gegenüber Südossetien verurteilt haben…Ausser den unabhägigen in Russland lebenden und auf Spenden angewiesenen deuschen Journalisten unter xxx.aktuell.ru/russland/news/gus-staaten_erkennen_abchasien_und_suedossetien_nicht_an_22305.html
  97. 1197: ichnichdu
    Am 7. September 2008 um 00:51 Uhr “you can fool some peoples sometimes, but you can´t fool all the people all the time”!!!!!!!!!
  98. 1198: Jana
    Am 7. September 2008 um 00:54 Uhr “Es ist vorgesehen, dass Roth 2009 neuer Leiter des ARD-Studios New York wird.” > http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Roth_(Journalist)

    Weitere Fragen?

  99. 1199: Systemmedien
    Am 7. September 2008 um 01:20 Uhr Zu dieser Thematik, fällt mir ein wichtiges Zitat ein.

    „Eine freie Presse gibt es nicht. Sie liebe Freunde wissen das, und ich weiß es gleichfalls. Nicht ein einziger unter Ihnen würde es wagen, seine Meinung ehrlich und offen zu sagen. Das Gewerbe eines Publizisten ist vielmehr: Die Wahrheit zu zerstören, geradezu zu lügen, zu verdrehen, zu verleumden, zu Füßen des Mammon zu kuschen und sich und sein Land und um des täglichen Brotes willen wieder und wieder zu verkaufen. Wir sind Wekzeuge und Hörige der Finanzgewaltigen hinter den Kulissen. Wir sind die Marionetten, die hüpfen und tanzen, wenn sie am Draht ziehen. Unser Können, unsere Fähigkeiten und selbst unser Leben gehören diesen Männern. Wir sind nichts als intellektuelle Prostituierte.”
    -John Swaiton-

    Ich bin mir sicher Herr Roth, das sie dem nicht widersprechen werden. Die letzte Frage, die sie Herrn Putin stellten über die Pressefreiheit in Russland, war eigentlich geradezu pervers. Langsam sollten sich die Medienangestellten fragen, ob sich das was sie tun, überhaupt noch lohnt.

    Ahmadinejad: US Empire sinking
    http://www.presstv.ir/detail.a…..=351020101

  100. 1200: Thomas
    Am 7. September 2008 um 01:54 Uhr Möchte mein Lob dafür aussprechen künftig WICHTIGE interviews Live senden zu wollen. Das macht derlei Interviews authentischer, nachvollziehbarer, greifbarer und wird der Natur eines Interviews wesentlich gerechter, gerade bei so wichtigen zeithistorisch relevanten Übertragungen.

    Ich hoffe inständig, daß es sich dabei nicht um einen weiteren Schachzug handelt um den geäußerten Zweifeln etwas kurzfristig entgegen zu setzen und dann in ähnlichen Situationen die der verbreiteten einheitlichen Mediensumpf zuwiederläuft, wieder in die Zensor-Rolle zu fallen.

    Kurzum: Bitte jetzt nicht anfangen die nächsten 20 Interviews mit Oli Kahn ungeschnitten zu senden und das 21 Interview mit einem aufgebauten Feindbild dann, natürlich durch einen “technischen Fehler” oder aufgrund von “Zeitproblemen”, auf die Einleitung und den Schlußsatz zu kürzen.

    Steht zu eurer Rolle als ausgewogener Informationsquelle im Informationszeitalter und ihr werdet an Bedeutung gewinnen.

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